Begleitende Dienste
Sozialer DienstDer Soziale Dienst ist ein Fachdienst der Dürkheimer Werkstätten. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem:
Unterstützung, Beratung und Begleitung behinderter Menschen bei der beruflichen und sozialen Eingliederung
Informationen über Beschäftigungsmöglichkeiten und Aufnahmevoraussetzungen
Begleitung der neuen Mitarbeiter/innen in der Zeit der beruflichen Bildung
Beratung der Eltern, Angehörigen und gesetzlichen Betreuern in Rechtsfragen, insbesondere Sozialrecht
Beratung und Unterstützung bei Heim- und Kurzzeitunterbringung und ambulanter Hilfen
Information von Mitarbeitern, betroffenen Eltern und Angehörigen in Rechtsfragen, insbesondere Sozialrecht
Beratung in akuten Krisensituationen
Vermittlung von Freizeitmaßnahmen, arbeitsbegleitenden Angeboten und Veranstaltungen, Therapien und Erwachsenenbildung
Aufnahme in die Werkstatt Als anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) nehmen wir Menschen aus unserem Einzugsgebiet (Landkreis Bad Dürkheim, Stadt Neustadt, Donnersbergkreis)auf, die aufgrund ihrer Behinderung (noch) keinen Arbeitsplatz finden können. Wir ermöglichen die Teilhabe am Arbeitsleben durch berufliche Bildung und ein breites Arbeitsangebot. Wir beraten und unterstützen behinderte Menschen bei der beruflichen und sozialen Eingliederung und fördern ihre Persönlichkeit durch vielfältige arbeitsbegleitende Angebote.
Bei Bedarf organisieren wir einen Fahrdienst.
AufnahmeverfahrenDer Sozialdienst vereinbart mit Ihnen ein Informationsgespräch mit Besichtigung der Werkstatt.
Wenn Sie eine Aufnahme wünschen, stellen Sie einen Antrag beim zuständigen Leistungsträger.
Der Leistungsträger prüft den Antrag und erstellt einen Eingliederungsvorschlag für den Fachausschuss unserer Werkstatt. Der Fachausschuss entscheidet über die Aufnahme.
Der Sozialdienst informiert Sie und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.
Berufsbildungsbereich (BBB)Im BBB der Dürkheimer Werkstätten erfolgt für die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der (Wieder-) Einstieg in das Arbeitsleben durch berufliche Bildung. Ziel ist die dauerhafte Eingliederung an einem Arbeitsplatz, der den Neigungen und Fähigkeiten entspricht und an dem wirtschaftlich verwertbare Ergebnisse erzielt werden können oder, soweit dafür die Voraussetzungen vorliegen, die Vermittlung an eine weiterführende Maßnahme der Berufsbildung oder auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.
Beginn der Maßnahme ist jeweils im März und September jeden Jahres.
Sie gliedert sich im Regelfall über einen Zeitraum von 3 Monaten Eingangsverfahren, in dem festgestellt wird, ob die Werkstatt der geeignete Ort der Ausbildung ist und unmittelbar darauf folgend 24 Monaten Berufsbildungsbereich.
Dabei werden insbesondere berufliche sowie persönliche Interessen und Kompetenzen festgestellt und Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt durch:
fachpraktische Übungen
Unterweisungen am Arbeitsplatz
Förderung des Arbeitsverhaltens und beruflicher Schlüsselqualifikationen
theoretischen Unterricht und Exkursionen
Praktika in den unterschiedlichen Bereichen der Dürkheimer Werkstätten
Vermittlung externer Praktika und Begleitung vor Ort.
Ferner unterstützen und beraten wir individuell bei der beruflichen und persönlichen Zukunftsplanung.